KI kann kleinen Teams tatsächlich einen Hebel geben — solange sie nicht versuchen, mit jedem verfügbaren Tool gleichzeitig zu arbeiten.
Ich arbeite mit vielen kleinen Teams, oft sogar Einzelpersonen, die Marketing und Content nebenbei zu ihren sonstigen Aufgaben stemmen müssen. Für genau diese Ausgangslage kann KI-Unterstützung einen echten Unterschied machen — aber nur, wenn der Fokus eng bleibt.
Ein bis zwei Tools wirklich gut beherrschen, statt zehn oberflächlich auszuprobieren. Feste, wiederkehrende Anwendungsfälle definieren — etwa immer dieselbe Vorgehensweise für Blogartikel-Rohentwürfe — statt bei jedem Projekt neu zu experimentieren.
Der Versuch, mit KI-Unterstützung plötzlich im Umfang wie ein großes Marketingteam zu produzieren. Die Qualitätskontrolle bleibt weiterhin Handarbeit, und die lässt sich mit begrenzter Zeit nur begrenzt skalieren. Realistische Ziele, konsequent mit KI-Unterstützung schneller erreicht, schlagen überambitionierte Pläne, die am Ende doch nur halb umgesetzt werden.