Der Markt an KI-Tools für Content ist unübersichtlich geworden. Ein paar davon lohnen sich wirklich — die meisten sind Zeitverschwendung mit hübscher Oberfläche.
Ich teste regelmäßig neue Tools, die Content-Teams das Leben erleichtern sollen, und die ehrliche Bilanz fällt gemischt aus. Viele Tools lösen Probleme, die in der Praxis so gar nicht existieren — automatisierte Themenvorschläge etwa, die generischer sind als das, was ein erfahrener Redakteur in fünf Minuten selbst notiert.
Werkzeuge zur schnellen Recherche und Strukturierung eines Themas, bevor das eigentliche Schreiben beginnt. Werkzeuge, die beim Redigieren helfen, Wiederholungen oder unklare Formulierungen aufzuspüren. Und Werkzeuge, die bei der technischen Umsetzung strukturierter Daten unterstützen, weil das oft mühsame Detailarbeit ist.
Vollautomatische „Ein-Klick-Artikel"-Generatoren, die von der Idee bis zum fertigen, veröffentlichungsfähigen Text alles allein übernehmen sollen. Das Ergebnis liest sich fast immer austauschbar — und genau das ist im Zeitalter der KI-Content-Flut das größte Risiko, nicht der geringste Aufwand.